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Die Mehrheit der Deutschen stimmt Sarrazins Kritik an der Zuwanderungs- und Integrationspolitik zu – aber seine Bemerkungen in Sachen „jüdisches Gen“ stoßen auf Unverständnis. Die Assoziationskette führt über Begriffe wie „Rassismus“ und „Antisemitismus“ geradewegs nach Auschwitz. Dabei hat die „Jüdische Allgemeine Zeitung“ erst am 17. Juni 2010 die bange Frage gestellt, welche „politischen Folgen für die Legitimation des Staates Israel“ zu bedenken wäre, „wenn sich herausstellte, dass das über die Welt verstreute jüdische Volk gar keine gemeinsamen genetischen Wurzeln im Nahen Osten hätte, sondern nur die gleiche Religion teilte“.
Aktualisiert ( Sonntag, den 05. September 2010 um 18:50 Uhr )
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