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Vertriebenen-Stiftung: Zentralrat steigt aus
Aktuell
Geschrieben von: Joachim Wolter   
Montag, den 06. September 2010 um 18:11 Uhr

Deutsche Heimatvertriebene 145

 

Deutsche Heimatvertriebene 1945


Der Zentralrat der Juden in Deutschland läßt seine beiden Mandate im Rat der Vertriebenen-Stiftung ruhen. In einem Brief an Kulturstaatsminister Bernd Neumann begründet der Generelsekretär des Zentralrates, Stephan Kramer, diesen Schritt mit der Entsendung von zwei Vertretern des Bundes der Vertriebenen (BdV) in das Führungsgremium der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, die „revanchistische Positionen“ vertreten würden. Dabei handelt es sich um Arnold Tölg, dem vorgeworfen wird, in der Diskussion um deutsche Zwangsarbeiter darauf verwiesen zu haben, daß „gerade die Länder, die am massivsten Forderungen gegen uns richten“, selbst in Sachen Zwangsarbeit „genügend Dreck am Stecken“ hätten, und um Hartmut Saenger, der sich öffentlich zu den Ursachen des Zweiten Weltkrieges geäußert hat. Nach Saengers Einschätzung haben 1939 „alle Großmächte eine erstaunliche Bereitschaft zum Krieg“ gezeigt. Saenger und Tölg sind Mitglied der CDU.

Aktualisiert ( Montag, den 06. September 2010 um 18:29 Uhr )
 
 
Dohnanyi pro Sarrazin
Nachrichten
Geschrieben von: Joachim Wolter   
Montag, den 06. September 2010 um 09:59 Uhr

Klaus von Dohnanyi

 

Klaus von Dohnanyi, Jahrgang 1928, im Jahr 1981, Foto: Bundesarchiv / Reineke, Engelbert

 

Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) ist bereit, die Verteidigung Thilo Sarrazins im anstehenden SPD-Parteiausschlußverfahren zu übernehmen. Der promovierte Jurist gilt nicht nur als erfahrener Politiker, sondern auch als hoch qualifizierter Rechtsanwalt. In einem heute in der „Süddeutschen Zeitung“ erschienenen Artikel nimmt er Sarrazin gegen Rassismus-Vorwürfe in Schutz. Sein Engagement für den Bundesbankvorstand begründet er mit ausdrücklicher Zustimmung zu Sarrazins umstrittenen Thesen zur Zuwanderungspolitik.

Aktualisiert ( Montag, den 06. September 2010 um 10:14 Uhr )
 
18 Prozent Wählerpotential
Aktuell
Geschrieben von: Andreas Kudjer   
Sonntag, den 05. September 2010 um 19:35 Uhr

Nach einer von der „Bild am Sonntag“ heute veröffentlichten Emnid-Umfrage können sich 18 Prozent der Deutschen die Stimmabgabe für eine Partei vorstellen, die mit Thilo Sarrazin an der Spitze auftritt. Von den Anhängern der Linkspartei können sich sogar 29 Prozent vorstellen, Sarrazin zu wählen. Bei den Wählern der Unionsparteien sind es immerhin 17 Prozent. Sarrazin hatte zuletzt geäußert, um seinen Verbleib in der SPD gerichtlich kämpfen zu wollen. Manfred Rouhs hatte dem Bundesbankvorstand im August den Vorsitz von pro Deutschland angeboten.

Aktualisiert ( Sonntag, den 05. September 2010 um 19:38 Uhr )
 
Blick nach links
Aktuell
Geschrieben von: Andreas Kudjer   
Sonntag, den 05. September 2010 um 19:14 Uhr

Klaus Ernst, Führer der Linkspartei, reagiert auf massive öffentliche Kritik an seinem Finanzgebaren. Er will künftig auf seine Zulage als Mitglied des Fraktionsvorstands verzichten. Das erklärte heute der linke Bundestags-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi in einem Fernsehinterview. Dabei geht es um etwas weniger als 2.000 Euro monatlich, die Ernst bislang als Gysis Stellvertreter zusätzlich zu anderen Einkünften erhalten hat. Neben seinen Diäten als Bundestagsabgeordneter in Höhe von etwa 7.700 Euro monatlich bezieht Ernst bislang 3.500 Euro von der Partei und weitere 1.913 Euro von der Bundestagsfraktion.

Aktualisiert ( Sonntag, den 05. September 2010 um 19:28 Uhr )
 
Wer böse ist muß hinten sitzen
Nachrichten
Geschrieben von: M.B.   
Sonntag, den 05. September 2010 um 19:03 Uhr

"Bild" Köln vom 04.09.2010


Die Fraktion pro Köln hat kein Anrecht auf Gleichbehandlung mit CDU, SPD & Co. bei der Sitzordnung im Stadtrat. Während die großen Fraktionen einen Teil ihrer Mandatsträger in den vorderen Sitzreihen platzieren können, müssen die pro-Köln-Mandatsträger mit dem hinteren Ende des Ratssaals vorlieb nehmen. Das hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden (AZ. 4 K 83/73/09). Kommentar von Manfred Rouhs: „Dann rollen wir den Laden eben von hinten auf …“

Aktualisiert ( Sonntag, den 05. September 2010 um 19:40 Uhr )
 
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