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Deutsche Heimatvertriebene 1945
Der Zentralrat der Juden in Deutschland läßt seine beiden Mandate im Rat der Vertriebenen-Stiftung ruhen. In einem Brief an Kulturstaatsminister Bernd Neumann begründet der Generelsekretär des Zentralrates, Stephan Kramer, diesen Schritt mit der Entsendung von zwei Vertretern des Bundes der Vertriebenen (BdV) in das Führungsgremium der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, die „revanchistische Positionen“ vertreten würden. Dabei handelt es sich um Arnold Tölg, dem vorgeworfen wird, in der Diskussion um deutsche Zwangsarbeiter darauf verwiesen zu haben, daß „gerade die Länder, die am massivsten Forderungen gegen uns richten“, selbst in Sachen Zwangsarbeit „genügend Dreck am Stecken“ hätten, und um Hartmut Saenger, der sich öffentlich zu den Ursachen des Zweiten Weltkrieges geäußert hat. Nach Saengers Einschätzung haben 1939 „alle Großmächte eine erstaunliche Bereitschaft zum Krieg“ gezeigt. Saenger und Tölg sind Mitglied der CDU.
Aktualisiert ( Montag, den 06. September 2010 um 18:29 Uhr )
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