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Von Henry Nitzsche, MdB
Heute geht nun mit der Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Brandenburg und Schleswig-Holstein die Zeit des Wahlkampfs zu Ende.
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Endlich, muß man sagen. Noch weitere Wochen voller hohler Phrasen und abgehalfterter Allgemeingültigkeiten hätte ich auch nicht länger ertragen. Von den Merkel-Steinmeier-Westerwelle-Gesichtern, die einen auf Schritt und Tritt verfolgen, ganz zu schweigen.
Doch was kommt bei den ganzen Wahlkämpfen unterm Strich raus? Wir werden immer noch von Parteien regiert und nicht durch Volks-, sondern durch Interessensvertreter repräsentiert.
Eine patriotische Kraft, die sich für das Wohl Deutschlands und seines Volkes einsetzt und dabei nur den Hauch einer Chance hat, die Fünf-Prozent-Hürde auf Bundesebene zu überspringen, ist weit und breit nicht in Sicht.
Und was heißt das jetzt? Einfach Aufgeben kommt nicht in Frage. Ein weiter so mit Hoffen und Warten auf die nächste Wahl aber auch nicht. Wenn man sich in machen deutschen Städten wie Berlin, Stuttgart oder Nürnberg den Anteil der unter Sechsjährigen mit sogenanntem Migrationshintergrund anschaut, zählt mittlerweile jeder Monat, jede Woche, jeder Tag.
Eins ist klar: Die Veränderung, das Umdenken, muß vor allem in den alten Bundesländern stattfinden. Was die Überfremdung, Umerziehung und linke Meinungsvorherrschaft angeht, sieht es in Mitteldeutschland bei weitem noch nicht so schlimm aus.
Doch dieses Umdenken erfordert den Einsatz eines jeden einzelnen. Es reicht nicht aus, sein Kreuz bei der Wahl zu machen und zu hoffen, dadurch verändere sich etwas. Jeder muß für sich im Kleinen wirken, das private Umfeld beackern, Bekannte, Freunde und Familie überzeugen, daß es so nicht weitergehen kann.
Themen und Argumente gibt es genug und man muß nicht studiert haben, um Menschen im persönlichen Gespräch von der Unsinnigkeit eines Afghanistaneinsatzes, der wachsenden Gefahr einer EU-Diktatur oder der Schizophrenie ungebremster Zuwanderung bei einem kurz vor dem Kollaps stehenden Sozialsystem zu überzeugen.
Sicher, es gibt viele vor allem auch junge Menschen in Deutschland, die kämpfen Tag für Tag für ihre Überzeugung und leisten eine wahre Kernerarbeit. Aber es gibt eben auch mindestens genauso viele „Häuptlinge“, die alle die erste Geige spielen wollen, aber nicht einmal über eigene Truppen verfügen. Hier sollte endlich einmal wieder das Einende und nicht das Trennende im Vordergrund stehen.
Ein guter Häuptling muß sich auch unterordnen können, wenn es um das richtige Ziel geht. Und dieses Ziel kann nicht weniger sein, als ein besseres Deutschland. Solange aber jeder nur auf seine Pfründe bedacht ist, solange wird sich auch nichts ändern.
Es kommt nicht darauf an, welche Partei oder welche Wählervereinigung hier und dort einzelne Erfolge erzielen oder ein paar Mandate erringen kann. Es kommt darauf an, unser Vaterland mit seiner Kultur, seinen Traditionen und seiner Muttersprache für unsere Kinder und nachkommende Generationen zu erhalten. Noch haben wir es in der Hand und wenn sich nach der Wahl der Pulverdampf verzogen hat, müssen wir auch endlich damit angefangen.
Aktualisiert ( Samstag, den 04. September 2010 um 19:57 Uhr )
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